Arzneimittel-Rabattverträge

Rabattverträge sind Verträge, die zwischen einzelnen Pharmaherstellern und gestzlichen Krankenkassen vereinbart werden. Dabei wird der Krankenkasse vom Hersteller ein Rabatt auf den bundeseinheitlichen Apothekenverkaufspreis (APV) für ein Medikament oder ein ganzes Sortiment gewährt. Die Krankenkassen wiederum sichern dem Pharmahersteller zu, dass ihre Versicherten deren Präperate erhalten. 

Die Apotheke ist ihrerseits dazu verpflichtet, verodnete Präperate durch wirkungsgleiche rabattbegünstigte Arzneimittel, auszutauschen. Laut GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz, welches seit 2007 in Kraft ist, haben Rabattarzneimittel Vorrang vor anderen wirkungsgleichen Arzneimitteln. 

Dabei muss das verordnete wie auch das anzugebene Arzneimittel bestimmte Vorraussetzungen erfüllen ($ 129 SGB V). Beide Präperate müssen den gleichen Wirkstoff, eine identische Wirkstärke, eine identische Packungsgröße, gleiche oder austauschbare Darreichnungsformen sowie eine Zulassung für das gleiche Anwendungsgebiet haben.

Das Arzneimittel darf nicht ausgetauscht werden, wenn der Arzt auf dem Rezept ein Kreuz auf das Aut-Idem Feld setzt. 

Seit den 1. Januar 2011 beträgt die Laufzeit von Rabattverträgen zwei Jahre. 

Zusätzliche Information:

Wenn der Versicherte nicht das rabattbegünstigte Präperat haben möchte, kann die Apothek das nicht rabattierte austauschbare Arzneimittel abgeben. In diesem Fall muss der Versicherte in der Apotheke zunächt den vollen Apothekenverkaufspreis des Präparats bezahlen. Die Krankenkasse erstattet die Kosten, allerdings nicht in voller Höhe. 

Sollten Sie mehr zu diesem Thema lesen möchten klicken Sie hier

Quellen:
https://www.abda.de/themen/recht/verbraucherrecht/rabattvertraege/

 

Sicher einkaufen bei shop.medicon-apotheke.de

Als Apotheke ist uns Ihr Vertrauen enorm wichtig. Und das sollen Sie nicht nur vor Ort, sondern auch Online merken:   

Online bezahlen:  
Vor Ort bezahlen:

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
1 Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder der unverbindlichen Herstellermeldung des Apothekenverkaufspreises (AVP) an die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA GmbH) / nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern.
2 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)
3 Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet, vor Abzug eines Zwangsrabatts, derzeit 5%, nach § 130 Abs. 1 SgbV.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.

4 Preise inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versand
5 Preis solange der Vorrat reicht